Änderungen von Version 6.2 auf 6.3 CCE

1. Allgemein

Das Programm wurde auf globale Recordstrukturen umgestellt. Als Folge davon wurden die restlichen Hauptprogramme auf Modulprogramme umgestellt und in neue Hauptprogramme aufgeteilt. Die Struktur der Menüebenen in der session.dat wurde auf 4 Ebenen erweitert.

2. Steuerung der Bildschirmfarben

Die ( geänderten ) Werte der Bildschirmfarbensteuerung kann nun direkt vom Programm in den Windows-Umgebungsvariablen eingetragen werden.

3. Kundenstammverwaltung

Die maximale Anzahl von Kundenstammanlagen wurde von 99.999 auf 9.999.999 erweitert.

Der Kundenstammimport von der AXP kann nun auch vollautomatisch laufen. Es muss dazu der cron-job auf der AXP aktiviert werden und im HOLZ-Programm muss die Importautomatik aktiviert werden.

In der Kundenstammanlage kann nun mit Startnummer<F6> die nächste freie Kundennummer ermittelt werden.

4. Anlieferungsverwaltung

In der Anlieferungsverwaltung kann nun auch innerhalb der Erfassungszeile nach Holzarten abgefragt werden ( Übersicht der vorhandenen Holzarten ).

5. Forstamtanlagen (Preislistenanlagen)

Die Länge der Forstamtnummern wurde von 2-stellig auf 5-stellig erweitert. Es können nun mehr als 99 Preislisten angelegt werden, bzw. ist über die Verwendung der Kundennummer auch als Preislistennummer ein (gedanklicher) Konnex zwischen der Kunden- und der Preislistennummer herstellbar.

Bei den Rundholz-Ein-/Verkaufspreisen kann nun mit VPreis<Strg><F1> der eingegebene Ein- und Verkaufspreis für alle angelegten Stärkeklassen automatisch gesetzt werden.

6. Druckverwaltung

Die Reorganisation der SPOOLDS wurde geändert. Die Drucknummer ist nun nicht mehr die Recordnummer der Steuerdatei. Daher fallen die gelöschten Bereiche bei hohen Drucknummern weg.

Bei der Reorganisation der SPOOLDS werden nun die Drucknummern beginnend bei 1 neu nummeriert. Die Reihenfolge bleibt aber trotzdem gleich, da diese datumsabhängig ist.

Die autocheck_spoolds-Funktion wurde erweitert. Jetzt werden auch Dateien als falsch erkannt, die die gleiche interne Drucknummer haben. Beim nachfolgenden DBXMAIN werden dann alle neu nummeriert.

Die Funktion AUTOCHECK SPOOLDS kann nun auch über einen Programmzweig bei den diversen Hilfsprogrammen ausgelöst werden. Zusätzlich wartet das Hauptprogramm bis das DBXMAIN-Programm fertig ist wenn Abweichungen gefunden wurden und die Indexdatei deswegen neu erstellt wird.

Bei der Anzeige der gedruckten / ungedruckten Ausdrucke in der Ausdruckverwaltung kann nun auch ein Anzeigefilter ( Matchcode ) gesetzt werden ( z.B. nur Rechnungen anzeigen ). Wenn keine Auswahl erfolgt, werden weiterhin alle Drucke angezeigt.

Der Standarddrucker kann nun je PC und Benutzer vordefiniert werden.

Der Standardschacht kann nun je PC und Benutzer vordefiniert werden.

Ein lokaler UNC-Name kann nun je PC und Benutzer vordefiniert werden.

Ein lokaler WPS-Name kann nun je PC und Benutzer vordefiniert werden.

Die Druckerstammdaten können ausgedruckt werden.

Im Archivdruckprogramm wird nun ebenfalls der Standarddrucker vorgeschlagen. Wird eine Druckernummer eingegeben die nicht vorhanden ist werden die verfügbaren Drucker nun wie im Druckprogramm angezeigt.

7. Transaktionsverwaltung

Alle Vorgänge ( Ankauf, Schlägerungskosten, Fracht, Zufuhr, Verkauf ) lassen sich zu Vorgängen ( Transaktionen ) zusammenfassen. Es ist somit ersichtlich in welchem Stadium sich ein Geschäft befindet, bzw. wie der wirtschaftliche Erfolg eines jeden Geschäfts aussieht. Zu den echten Daten sind auch kalkulatorische ( Plandaten, vorläufige Daten ) möglich, alle Daten und Vorgänge können mit ausführlichen Texten und Hinweisen versehen werden. Verschiebungen zwischen den Vorgängen sind jederzeit möglich.

8. PEFC ( CoC per 1.4.2005 )

Alle Programme wurden auf die PEFC-Änderungen per 1.4.2005 ( CoC HolzCert Austria ) angepasst. Auch bei Verkaufsrechnungen kommt nun das PEFC-Kennzeichen vom Kundenstamm, ist übersteuerbar und wird auf die Rechnung abgestellt. Die PEFC-Monatsübersicht arbeitet bei der Ermittlung der zertifizierten Verkaufssummen nun 2-stufig. Die Holzart muss einerseits als zertifiziert gekennzeichnet sein, andererseits muss die Rechnung als PEFC-Ware gekennzeichnet sein damit diese Ware als zertifizierte Ware gerechnet wird. Durch die Möglichkeit eines ständigen Textes kann auch bei nicht zertifizierten Kunden der Verfügungsberechtigungstext auf der Rechnung angedruckt werden.

9. Änderungen in den Fakturierprogrammen

In den Rundholzprogrammen kann nun auch anstelle von "Valuta" der Wortlaut "Fällig am" stehen. Es wird durch das Valutadruckkennzeichen im Unternehmerstamm gesteuert.

Das Druckbild beim Druck von Verrechnungsschecks wurde auf die neuen Scheckformulare angepasst.

In den Programmen manuelle Faktura und Abmasserfassung können im Feld Vertragsnummer die Verträge und deren Summen abgefragt werden. Über die Eingabe der Zeilennummer bei der Abfrage können die einzelnen Verträge auch gezielt für die Zuordnung in der Rechnungserstellung angesprochen werden.

Im Abmassabrechnungsprogramm kann nun am Ende der Preiseingabe die Preisautomatik auch aus-/eingeschaltet werden. Siehe Beschreibung auf Seite 44 im Handbuch.

Ist bei der manuellen Faktura nur 1 Fakturenblock vorhanden ( keine eigenen Texte, keine eigenen Fakturenblocknummern ) dann wird auch der Summenblock vor den Rechnungsendsummen nicht gedruckt ( macht keinen richtigen Sinn ).

Das erlaubte Liefer-/Rechnungsdatum und das Valutadatum kann bei der Eingabe auf die erlaubten Datumsperioden überprüft werden. Die erlaubten Datumsbereiche kommen im Firmenstamm gesetzt werden. Duplizierung von einer Firma auf alle nachfolgenden Firmen ist möglich. Der Stammdatenimport AZITEXT ist möglich.

In den Programmen manuelle Faktura, Rundholzabrechnung und in der Schnittholzfaktura wird als Valutadatum immer die Nettotageanzahl laut Kundenstamm vorgeschlagen. Zusätzlich wird die Zahlungskonditionstabelle laut Kundenstamm bei der Eingabe des Zahlungsweges vorgeschlagen. Die vorgeschlagene Konditionstabelle kann jederzeit abgeändert werden. Diese Funktion kann über ein Kennzeichen im Unternehmerstamm ein-/ausgeschaltet werden.

Der Andruck der Durchschnittpreise auf den Rundholzrechnungen kann über ein Kennzeichen im Unternehmerstamm ( Programmparameter Seite 1 Feld 1 ) ein-/ausgeschaltet werden.

Der Andruck der PEFC-Zeile im Rechnungskopf kann durch ein Kennzeichen im Unternehmerstamm ein-/ausgeschaltet werden ( Programmparameter, erste Seite, Feld (10)PEFC-Zeile Rechnungskopf ).

Für An-/Verkaufsrechnungen kann im Unternehmerstamm jeweils eine eigene Textblocknummer definiert werden, die dann auf jeder Rechnung angedruckt wird.

10. Datenimport von Latschbacher TimbaTec Pocket

Vom MDE TimbaTecPocket ( der Fa. Latschbacher ) können die Abmassdaten importiert werden. Siehe dazu die Beschreibung auf Seite 32 - 34.

11. Einschnitterfassung

In der Einschnitterfassung wurde die Eingabelogik bei der Übersteuerung der errechneten Festmetermenge und der Preiseingabe geändert.

12. Einzelstammliste

Beim Ausdruck der Einzelstämme können die Stämme laut Selektion auch in eine ASCII(XLS)Datei ausgegeben werden.

13. Hitliste

Im Programm Hitliste wird nun die Holzartbezeichnung angedruckt wenn keine Aufgliederung nach Sortimentsklassen und Stärke notwendig ist. Wird kein Vorjahresvergleich durchgeführt wird an der Stelle der wert- und prozentmäßigen Veränderung der Durchschnittspreis angedruckt.

14. Kundenstatistikabfrage

In der Kundenstatistikabfrage wurde die Rechnungstrennung geändert. Als Trennbegriff im Bereich Rundholz werden jetzt Rechnungsdatum, Rechnungsnummer, Firma und Abgabe verwendet. Früher war es nur die Rechnungsnummer. Die Abfragereihenfolge wurde auf Rechnungsdatum / Rechnungsnummer geändert ( Rundholz- und Schnittholz ). Die Anzeige in den Summierungsstufen 1 - 3 wurde erweitert. Es wurde für jede Stufe eigene Anzeige- und Druckmasken eingebaut ( nur im Rundholzbereich ).

15. Überleitung im PCFAKT-Format

Bei der Überleitung im PCFAKT-Format (8-stelliges Release) können die Belege nun für einen Zeitraum ausgegeben werden ( von Monat / bis Monat ). Benutzt kann diese Möglichkeit ab dem AXP-PMR-Release 5.01 werden. Die Übertragung der Ausgabedatei auf einen anderen Server kann auch automatisch auf FTP-Basis erfolgen.

Die Verarbeitung auf der AXP kann nur bereits durch das Überleitungsprogramm ausgelöst werden ( Anmeldung, Start Verarbeitungsprogramm, Eingabe der Vorlaufdaten ).

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