Änderungen von Version 6.16 auf 6.17 CCE
1. Allgemein / technische Änderungen
Die Recovery-Funktion kann nun auch via Command „RECOVERY“ aus dem Hauptprogramm heraus gestartet werden. Dazu muss die bestehende Verknüpfung um den Command erweitert werden. Er muss lauten:
C:\HOLZ\HOLZ-MEN.EXE RECOVERY
Derselbe Start(versuch) via CMD funktioniert alleine nicht, es muss wirklich die bestehende Verknüpfung geändert werden. Diese Funktion braucht man aber nur dann, wenn der normate Einstieg in das Hauptprogramm nicht mehr möglich ist, es kommt bereits dort die erste Fehlermeldung. Ansonsten kann das Recovery (wie bisher) über die Zweige 8 und 4 durchgeführt werden.
Als SessionNr wurde in der KEYSPY-Variablen immer „00“ gespeichert, die Initialisierung erfolgt nun nach dem Session-Record-suchen.
Im Windows 11 Version 24H2 hat sich offenbar die UAC geändert. Meldet das Rücksicherungsprogramm einen Fehler 75 auf die Datei HOLZ-UPD_work.EXE, dann liegt hier ein Rechteproblem vor. Das betrifft auch Administratorenkonten! Abhilfe: Siehe die erweiterte Beschreibung zur UAC bzw. dem Windows-ADK im Handbuch.
Im Programm testmod.exe kann nun mit den Commands PDFSW 1 oder PDFSW 2 der Name bei den PDF-Druckern (pdfFactory oder PDF24) getauscht werden.
Beim Tageswechsel erfolgt nun eine Prüfung auf potentielle Schäden in der SESSION-Datei. Hat die Daten- oder die Indexdatei mehr als 1000 Datensätze dann liegen offenbar Dateifehler vor. In diesem Fall wird die SESSION-Datei automatisch gelöscht und leer neu angelegt.
A.EXE (DBSORT) kann nun auch Dateien sortieren die auf einem anderen Laufwerk liegen. Die Hilfsdateien für den DBSORT werden in dem Fall auch auf dem anderen Laufwerk abgestellt.
2. Firmenstammdaten / Programmparameter
Es gibt einen neuen Programmparameter (Seite XXV, Feld 16) mit dem vorhandene Geo-Daten auch auf den Rechnungen angedruckt werden können.
Auf der Programmparameterseite 26 (XXVI) können die Parameter für den Export von Kunden-/Lieferantenstammdaten und von Vertragsstammdaten in das Latschbacher-Logistikmodul definiert werden.
Der automatische Geschäftsjahresvortrag mit <Strg><F12> wurde geändert. Nun werden die neuen Dateien für das übernächste Jahr anstelle des nächsten Jahres neu angelegt. Zusätzlich werden die ERFFAT-Dateien des zu eliminierenden Jahres nicht mehr gelöscht sondern in das TEMP-Directory verschoben.
Bei den Firmenstammdaten würde der Vortrag der Wirtschaftsjahre für die Funktion „vortragen und ERFDAT-Dateien neu anlegen“ deaktiviert (zu gefährlich).
Die USt-Tabelle kann nun auch ausgedruckt und in eine Excel-Datei exportiert werden. Die Makrodatei imp_usttabelle.xls ist auszutauschen.
3. Druckerstammdaten / Druckersteuerung
Beim Nachdruck von bereits gedruckten Belegen / Listen verbleibt die Druckdatei in der Abfrageübersicht an der gleichen Stelle, außer es wird beim Druck das Erstellungsdatum/-zeit wieder ändern lassen, dann wird die Druckdatei wieder (wie früher) an die erste Abfrageposition gereiht.
Zusätzlich zum pdfFactory Pro (für die PDF-Erstellung) wird nun auch die PDF-Software PDF24 unterstützt. Sie kann fast das gleiche wie pdfFactory pro, ist aber kostenlos. Siehe dazu die Docu im Handbuch.
Für einen (komfortablen) nachträglichen PDF-Dateidruck (z.B. für RWA-Rechnungen) wurde nun auch die Unterstützung für den SumatraPDF-Reader in das Programm integriert.
Im Druckprogramm wurde die Ermittlung der ersten / letzten Drucknummer geändert.
Bei der Reorganisation der SPOOLDS wird nun auf eine mögliche Datensatzsperre reagiert. Bei einem gesperrten Datensatz wartet die Reorganisation für die Freigabe (LOCK-Message).
4. Kundenstammdaten
Wenn in der Kundenanlage eine Kundennummer gelöscht wird kommt danach eine Bestätigungsfrage die mit JA<Enter> beantwortet werden sollte. Hat man jedoch JA<F5> eingegeben dann kam es zur einem Fehler 75 auf die Kundendatei.
Der Export von Kunden-/Lieferantenstammdaten und von Vertragsstammdaten in das Latschbacher-Logistikmodul ist möglich.
Die E-Mail-Adresse, die für den Rechnungsversand der PDF-Rechnungen verwendet werden soll, kann nun im Kundenstamm im Feld 302 definiert werden. Standardmäßig ist die Haupt-E-Mail-Adresse eingestellt (Feld 301). Eine variable Auswahlmöglichkeit gibt es nun auch.
Sind zum Zeitpunkt des Updates Abmaße mit bereits erfassten Kopfdaten für E-Mail-Rechnungsempfänger vorhanden dann muss die E-Mail-Adresse vor der Abrechnung am Abmaßkopf eingetragen werden. Sie wird sonst bei der Abrechnung nicht angedruckt.
Es gibt am Kundenstamm ein neues Datenfeld „abw.UID“ (Feld 229). Damit ist es möglich auf den Rechnungen anstelle der eigenen inländischen UID-Nummer auch eine eigene ausländische UID-Nummer anzudrucken (falls eine Firma mehrere UID-Nummern hat). Voraussetzung ist, dass diese ausländischen UID-Nummern in dem Firmenstammdaten angelegt sind und dort das Druckkennzeichen auf „nein“ steht.
5. Holzarten-/Sortimentsstammdaten
Bei den Davon-Kriterien kann nun auch die FHP-Länge vor Kappung als Selektionskriterium definiert werden.
6. Fakturierprogramme – allgemein
Ist am Kundenstamm definiert dass die Preise auf den Rechnungen brutto (inkl. USt) angedruckt werden dann wird nun auch der Durchschnittspreis (sofern er überhaupt angedruckt wird) als Bruttopreis angedruckt.
Ab nun wird die ITGRKSVCom Version 1.8.3 im Programm verwendet. Der Programmstand muss zusammen mit dem Inhalt vom Directory C:\HOLZ\RKSV\*.* ausgetauscht werden. Die Lizenzdatei license.lic muss in der richtigen (neuen) Version enthalten sein.
In den Fakturierprogrammen können nun bei der Eingabe der EUDR-Referenznummern auch die am Kundenstamm gespeicherten Referenznummern (auf der Seite 8) importiert werden.
Bei EU-Rechnungen – Auswahl „N“ (inländische/ausländische USt) – wird nun eine eventuelle USt-Kennzeichenerhöhung (gesteuert über die Fremdwährungsparameter) auch bei Verkaufsrechnungen angewendet. Bisher war das nur bei Ankaufsrechnungen der Fall.
Wenn in einem Text &H00-Zeichen vorkommen werden diese eliminiert bevor der Text in die ERFDAT-Datei geschrieben wird.
In der manuellen Faktura, der Abmaßabrechnung und der Schnittholzfaktura wird nun der Lagerorttext in den Transaktionstexten gespeichert. Bei der Transaktionsabfrage werden nun auch Inhalte aus diesem Feld (Lagerort) gesucht und gefunden.
Im Programm manuelle Faktura und Schnittholzfaktura kann nun ein RKSV-Monatsendebeleg auch später noch erstellt werden, wenn er nicht am Monatsletzten durchgeführt wurde.
7. Manuelle Faktura
Bei der Änderung vom Holzarten (mit <F10>) im Bearbeitungsteil für die importierten Fakturenzeilen wurde der Holzartentext der neuen Holzart nicht in die Positionszeile übernommen. Es blieb dort der vorherige Text stehen.
In der manuellen Faktura wurde die Programmlogik für SURE-Zertifizierung eingebaut. Die SURE-Daten werden bei den Belegdaten gespeichert.
Wenn das SUREKZ auf „0“ steht (keine SURE-Rechnung) dann wird auch keine eventuell am Kundenstamm vorhandene SURE-Zertifikatsnummer bei den Belegdaten gespeichert.
In der manuellen Faktura und in der Abmaßabrechnung erfolgt nun eine Prüfung ob das Rechnungsdatum kleiner als das Lieferdatum ist. Wenn das der Fall ist erfolgt eine entsprechende Meldung.
8. Abmaßbearbeitung
Wenn bei der Abmaßkopfdateneingabe auf der 3. Seite mit der <Tab>-Taste die Eingabefelder übersprungen wurden, dann wurde der Länder-ISO-Code (z.B.: AT) richtig angezeigt und auch gespeichert, jedoch wurde dann auf der Abmaßabrechnung der Ländernahme nicht angedruckt.
Die Übertragung des Provisionsnamens in das Verkäuferfeld kann nun auch unterbunden werden. Es gibt dazu einen neuen Parameter auf der Seite XXV – Feld 15.
Ein aktiviertes Mehrfachverarbeitungskennzeichen wird nun schon bei der Abmaßabfrage (mit <F2>) angezeigt (Rundholz,Mv).
Die Geo-Daten (Latitude / Longitude) wurden von 11-stellig auf 14-stellig erweitert. Damit wurde die Anzahl der Nachkommastellen auf 8 erhöht, außerdem kann das Programm nun auch mit negativen Koordinatendaten umgehen.
Nach Eingabe der Geo-Daten in der Abmaßbearbeitung oder in der manuellen Faktura kann der geografische Standort sofort am Bildschirm angezeigt werden. Damit kann die Eingabe sofort auf Korrektheit geprüft werden.
Die Anzeige von Geo-Daten im Format geoJSON ist möglich. Es gibt dazu 2 neue Parameter auf der Parameterseite XIII, Felder 4, 5.
Nach der Eingabe der Geodaten können die Daten sofort danach als geoJSON-Datei (ins ASCII-Directory) exportiert werden.
Nach der Eingabe der Geodaten können die Daten sofort danach in beiden Varianten (Grad, Minuten, Sekunden bzw. in Bogenminuten) angezeigt werden.
9. Abmaßabrechnung
Bei einer Storno-Abmaßabrechnung einer Punktierung mit Rindenabzug kam beim Druck der „Kubierliste kurz“ ein Programmfehler weil in diesem Programmteil die Datei STAMM.DAT nicht geöffnet war.
Werden bei der Abmaßabrechnung FHP-Exportdatenträger erstellt dann wird nun vor Beginn der Abrechnung geprüft ob alle Ausgabedefinitionen für die Sortimente des abzurechnenden Abmaßes vorhanden sind. Ist das nicht der Fall müssen die fehlenden Daten vor der Abrechnung ergänzt werden sonst ist keine Abrechnung möglich.
In der Abmaßabrechnung wird bei einer Ankaufsrechnung vom einem Kunden mit Kz „privat“ im Falle einer zeilenweisen USt-Codeübersteuerung das USt-Kennzeichen bei den verspeicherten Rechnungsdaten nicht mehr auf „00“ gesetzt. Es gilt das übersteuerte USt-Kennzeichen.
10. Vertragsverwaltung – Rundholzbereich
Bei der Listung der vorhandenen Vertragsdaten kann nun auch auf von / bis Vertragsnummer eingegrenzt werden. Damit können die (alten) Nuller-Verträge ausgeklammert werden.
In der Vertragsverwaltung kann der Status eines Vertrages nun auch über die Tasten <Strg><F10> geändert werden.
Bei der Vertragserfassung wurde eine Prüfung auf gültige Vertragseinheiten eingebaut (lt. ÖHU, FHP & Latschbacher). Wird eine „ungültige“ Einheit entdeckt erfolgt eine Warnmeldung am Bildschirm, die Einheit könnte geändert werden, sie kann aber auch beibehalten werden. Bei der Vertragsausgabe an das Latschbacher-Logistikmodul wird
nun bei (alten) Verträgen, die keine Vertragseinheit verspeichert haben, nun fix FMO ausgegeben.
11. Konsignationsprogramme – Schnittholz
In der Schnittholzkonsignation konnte es aufgrund von Datensatzkonstellationen in der PAKET-Datei bei der Bildung der Gesamtsummen zu einem Fehler 70 kommen. Nun erfolgt eine Sperremeldung am Bildschirm und das sperreverursachende Programm (2. Bildschirm) muss den Zugriff beenden.
12. FHP-Abmaßdatenträger Import / Export
Import von FHP-Daten
Export von FHP-Daten
13. Überleitung im PCFAKT-Format
Überleitung im DFIBU-Format (Varianten Standard und ASCII) als reine FIBU-Schnittstelle für AXP / SAP.
Das alte PCFAKT-Schnittstellenformat (2015) wurde deaktiviert und wird erst wieder bei der nächsten Änderung des PCFAKT-Formates reaktiviert.
14. Überleitung im RWL-Format
Kundenstammdatenimport im RWL-Format, Satzart 712, Buchführungskennzeichen „I“ (regelbesteuerter (buchführungspflichtiger) deutscher Landwirt) wird auf „1“ (buchführend) umgesetzt.
15. INTRASTAT
Bei der Erstellung der INTRASTAT-Meldung erfolgt die Erstellung der beiden Ausgabedateien nun im ASCII-Directory. Die Übermittlungsmöglichkeit mittels FTP Nr. 14 wurde reaktiviert. Das Ursprungsland (in den Ausgabedateien) kommt nun von den Rechnungen weil ab dem Release V6.16 das Ursprungsland separat abgespeichert wird. Bei Rechnungen, die mit früheren Releases erstellt wurden, kommt es (wie früher) aus den eigenen Firmenstammparametern (Firmenstamm, Seite II, Feld (6)LAND-Kz).
Im Programm INTRASTAT wurde bei einem Seitenwechsel das Seitenvorschubzeichen in die falsche Druckausgabedatei geschrieben.
In der INTRASTAT-Meldung erfolgte der Kopfdruck falsch wenn es in einem Monat nur EU-Verkäufe und keine EU-Einkäufe gab. Zusätzlich wurden am Rechnungsprotokoll auch die Drittlandrechnungen angedruckt.
In der INTRASTAT-Meldung können nun auch Drittlandumsätze mit einbezogen werden. Standard = nur EU-Rechnungen, 2 = nur Drittlandrechnungen, 3 = EU- & Drittlandrechnungen, weil es immer wieder Ausnahmen gibt, wo auch Drittlandumsätze in die Meldung einbezogen werden müssen.
16. Abfrageprogramme / Auswertungen
In der Fakturenübersichtsliste werden nun auch die EUDR-Referenz- und -flächennummern ausgegeben. Die Dateien imp_fakt*.xls sind auszutauschen.
In der Fakturenübersichtsliste werden nun bei der Ausgabe der Geo-Daten in die Excel-Datei die Zeichen für Grad, Minuten und Sekunden eingefügt, außerdem ist nun eine Auswahl möglich, ob die Geo-Datenausgabe in Grad, Minuten und Sekunden oder im Bogenminutenformat erfolgen soll.
Im ERFDAT-Abfrageprogramm wurde bei einem Export der Fakturendaten mit <Strg><F6> in die FAKTIMPD das Zahlungsverkehrskennzeichen auf „gelöscht“ gesetzt. Ab nun bleibt das Kennzeichen unverändert.
Im Zahlungsverkehrsprogramm wird nun bei einem endgültigen Lauf auch der Durchführungszeitpunkt und die ausführende Bildschirmnummer gespeichert.
17. EUDR – EU-Entwaldungsrichtlinie
Die Erfassung von EUDR-Referenznummern und Verifizierungsnummern ist in folgenden Programmen möglich: manuelle Faktura, Abmaßbearbeitung, Rundholzlieferschein und Schnittholzfaktura. Die Daten werden bei der Abrechnung bei den Belegdaten gespeichert
und können mit der ERFDAT-Abfrage oder der Belegarchivabfrage wieder angezeigt werden.
Die Erfassung von EUDR-Flächennummern ist in folgenden Programmen möglich: manuelle Faktura, Abmaßbearbeitung, Rundholzlieferschein und Schnittholzfaktura. Die Daten werden bei der Abrechnung bei den Belegdaten gespeichert und können mit der ERFDAT-Abfrage oder der Belegarchivabfrage wieder angezeigt werden.
Am Kundenstamm können nun auf der Seite 8 auch mehrere EUDR-Referenznummern gespeichert werden (analog der EU-Änderung bei der EUDR vom 15.4.2025).